Traditionelle Bandwaagen können auf stationären Anlagen funktionieren, stoßen bei mobilen Brech-, Sieb- und Shredderanlagen jedoch häufig an praktische Grenzen. Sobald die Anlage versetzt wird, sich der Austragewinkel ändert, Staub, Regen, Vibrationen oder geringe Materialdichten dazukommen, wird die Messung aufwendig und fehleranfällig.
Volumen³ verfolgt einen anderen Ansatz: Das Material wird berührungslos optisch erfasst. Dadurch bleibt die Konstruktion des Förderbandes erhalten, der Sensor arbeitet verschleißfrei und das System kann flexibel auf mehreren Anlagen eingesetzt werden.
Eine Bandwaage misst über mechanische Belastung am Förderband. Volumen³ misst berührungslos das Volumen des Materials auf dem Band. Das reduziert Installationsaufwand, Verschleiß, Nachjustierung und Bedienfehler – besonders bei mobilen Anlagen.
Die Sensorik misst ohne mechanischen Kontakt zum Material. Dadurch entstehen keine verschleißbedingten Messfehler am Sensor.
Volumen³ ist besonders für mobile Brecher, Shredder und Siebanlagen interessant, weil Standortwechsel und Austragewinkel in der Praxis berücksichtigt werden.
Wenn mehrere Anlagen vorbereitet sind, kann die Messeinheit dort eingesetzt werden, wo sie gerade benötigt wird.
Es muss kein komplettes Rollensegment aus dem Austrageband entfernt werden. Die Anlage bleibt konstruktiv unverändert.
Nach dem Einschalten wird die Tarierung am Messsystem ausgewählt. Der Prozess läuft automatisch ab und dauert etwa eine Minute.
Ausdrucke pro Stunde, pro Tag oder in frei gewählten Intervallen schaffen klare Nachweise für Auftraggeber und interne Abrechnung.
Viele Betreiber besitzen nicht nur eine Anlage, sondern mehrere mobile Maschinen. Beispielsweise kann Anlage 1 ein mobiler Brecher und Anlage 2 ein mobiler Shredder sein. Volumen³ kann so vorbereitet werden, dass das Messsystem auf beiden Anlagen genutzt werden kann.
Dazu werden beide Anlagen mit den notwendigen Aufnahme- und Anschlusskomponenten ausgestattet. Die eigentliche Auswerte- und Messeinheit wird nur dort eingesteckt, wo sie gerade benötigt wird.
Wird das Messsystem auf dem Shredder benötigt, werden Auswerte- und Messeinheit umgesteckt, das Verbindungskabel angeschlossen und der Geschwindigkeitssensor angesteckt. Der Aufwand beträgt in der Praxis nur wenige Minuten.
Danach wird das Messsystem eingeschaltet und die automatische Tarierung gestartet. Nach etwa einer Minute ist das System messbereit.
Für Betreiber mobiler Brech-, Sieb- und Shredderanlagen ist Volumen³ vor allem dann interessant, wenn mehrere Anlagen vorhanden sind, Maschinen regelmäßig versetzt werden und zuverlässige Produktionsdaten für Kunden, Abrechnung und interne Auswertung benötigt werden. Die berührungslose Messung, die einfache Montage, der flexible Einsatz auf verschiedenen Bandbreiten und die klare Dokumentation machen Volumen³ zu einer praxistauglichen Alternative zur klassischen Bandwaage.
Vergleich Volumen³ mit Bandwaagen
Der entscheidende Unterschied
Direkter Vergleich
Kriterium
Traditionelle Bandwaage
Volumen³
Messprinzip
Mechanische Gewichtserfassung über Rollen, Wiegezellen oder Bandlast.
Berührungslose optische Volumenmessung des Materialstroms auf dem Förderband.
Installation
Oft aufwendig. Häufig muss ein Rollensegment aus dem Austrageband entnommen oder angepasst werden.
Einfache Montage über dem Förderband, meist im Bereich der Antriebstrommel oder über einer geeigneten Rollenstation.
Eingriff in die Anlage
Mechanischer Eingriff in die Bandkonstruktion notwendig.
Die Konstruktion des Austragebandes bleibt erhalten. Kein Entfernen eines Rollenstationssegments notwendig.
Mobile Anlagen
Empfindlich bei Positionswechsel, Neigung, Bewegung oder nicht horizontaler Aufstellung.
Für mobile Brech-, Sieb- und Shredderanlagen entwickelt. Winkeländerungen nach dem Verfahren der Anlage führen nicht zu einer aufwendigen Neukalibrierung.
Nachjustieren
Nach dem Versetzen der Anlage häufig notwendig. In der Praxis zeitaufwendig.
Nach der Installation kein regelmäßiges Nachjustieren notwendig. Nur bei einem neuen Förderband ist eine kurze Anpassung erforderlich.
Verschleiß
Mechanische Komponenten können verschleißen oder verschmutzen.
Berührungslose Sensorik. Kein Verschleiß am Sensor durch Materialkontakt.
Staub, Regen, Schnee, Licht
Je nach System anfällig für Verschmutzung, Feuchtigkeit oder schwierige Umgebungsbedingungen.
Entwickelt für harte Umgebungen, hohe Luftfeuchtigkeit, Regen, Schnee, Staub und starke Lichtbedingungen.
Materialdichte
Bei sehr leichter oder wechselnder Materialdichte können Messwerte problematisch werden.
Auch für geringe Materialdichten geeignet, beispielsweise beim Shreddern von Holz oder leichten Stoffen.
Bandbreiten
Oft auf eine konkrete Anlage oder Bandbreite abgestimmt.
Ein Messsystem kann für unterschiedliche Bandbreiten eingesetzt werden, bis 1600 mm.
Bedienung
Bedienung und Kalibrierung können erklärungsbedürftig sein.
Klare Menüführung, einfache Eingabe von Kunde, Material und Bediener sowie automatische Tarierung.
Dokumentation
Abhängig von System und Integration.
Tageszähler, zusätzliche Zähler, Auftragszähler und Ausdrucke in einstellbaren Intervallen für Kunden und interne Abrechnung.
Flexibilität
Meist fest an eine Anlage gebunden.
Eine Auswerte- und Messeinheit kann auf mehreren vorbereiteten Anlagen eingesetzt werden. Umstecken dauert nur wenige Minuten.
Die wichtigsten Vorteile von Volumen³
Berührungslos und verschleißfrei
Für mobile Anlagen entwickelt
Ein System für mehrere Anlagen
Keine aufwendige Bandkonstruktion
Schnelle automatische Tarierung
Dokumentation für Kunden
Ein Messsystem für mehrere Anlagen
Vorbereitung je Anlage
Umstecken im Betrieb
Warum Volumen³ besonders bei mobilen Anlagen überzeugt
Probleme klassischer Bandwaagen
Vorteile von Volumen³
Fazit: Volumen³ ersetzt nicht nur eine Bandwaage – es vereinfacht den gesamten Messprozess.
Vergleich Messsysteme
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